Levitra Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen von Levitra

Medikamente, die oral eingenommen werden, wirken auf den gesamten Organismus. Schon in der Entwicklung der Arzneimittel wird darauf geachtet, dass die Zusammensetzung so schonend wie möglich ist, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch muss der Wirkstoff hoch genug dosiert sein, damit die gewünschte Reaktion auch eintritt. Das gilt auch für Levitra, das als wirksames Medikament gegen die erektile Dysfunktion bekannt ist. Da Levitra in verschiedenen Dosierungen von 5mg bis 20mg erhältlich ist, besteht auf diesem Wege die Möglichkeit, die Nebenwirkungen gering zu halten.

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Levitra

Bei der Einnahme von Levitra kann es zu Nebenwirkungen kommen. Diese Reaktionen können häufig, sehr häufig, gelegentlich oder auch selten sein. Häufig bedeutet, dass die Reaktionen bei 10 von einhundert Männern auftreten. Kommt es noch häufiger zu unerwünschten Reaktionen, ist von sehr häufigen Nebenwirkungen die Rede. Sehr häufige Nebenwirkungen sind bei Levitra Kopfschmerzen und Schwindel. Gelegentliche Nebenwirkungen sind Reaktionen, die bei einem von hundert Männern nach der Einnahme des Potenzmittels auftreten, wie z.B. Muskelschmerzen. Darüber hinaus berichten Männer von Rücken- und Gliederschmerzen. Außerdem kann es zu Muskelsteifheit kommen. Bei Blutuntersuchungen zeigt sich dann eine Veränderung der Blutwerte beim Kreatin. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehört auch das saure Aufstoßen mit Magensäure. Außerdem sind Magenschleimhautentzündungen und Verdauungsbeschwerden möglich. Männer berichten aber auch häufig davon, dass sich die Gesichtshaut rot verfärbt. Weitere Nebenwirkungen sind Schwellungen im Mund- und Rachenraum, im Gesicht und den Lippen. In diesem Fall kann es sich um eine allergische Reaktion handeln. Bis zur Abklärung sollte Levitra nicht noch einmal eingenommen werden. Das gilt auch für andere Potenzmittel, die PDE-5-Hemmer enthalten. Weitere gelegentliche Nebenwirkungen sind Ohrgeräusche und Erektionen, die länger anhalten als gewünscht. Bei schmerzhaften Erektionen sollte der Arzt informiert werden. Weitere Nebenwirkungen treten eher selten auf. Dazu gehören Blut im Urin oder im Sperma und Blutungen direkt aus dem Penis, Brustschmerzen, Nasenbluten und plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit. Es ist außerdem möglich, dass das Sehvermögen abnimmt. Diese Reaktion ist dauerhaft oder vorübergehend möglich. Ursächlich dafür ist eine Grunderkrankung, die genetisch bedingt ist und noch nicht erkannt wurde. Schwere, aber zugleich seltene Nebenwirkungen sind ein hoher oder niedriger Blutdruck, Angstzustände, Rhythmusstörungen und Herzinfarkt. Ebenfalls möglich ist eine vorübergehende Ohnmacht. Einige Männer klagen zudem über Atemnot und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen. Diese seltenen Nebenwirkungen treten bei bis zu einem Anwender pro tausend Nutzer auf. Die Auflistung der Nebenwirkungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist außerdem möglich, dass Reaktionen auftreten, die Nebenwirkungen zugeordnet werden müssen, aber so noch nicht bekannt sind. Männer, die daher neue Nebenwirkungen an sich beobachten, sollten diese ihrem Arzt mitteilen. Er prüft dann auch, ob es sich ggf. um Anzeichen einer Erkrankung handelt.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Männer, die Levitra erwerben möchten, müssen auf dem Onlinefragebogen angeben, welche Mittel sie sonst noch einnehmen. So kann der Arzt das Risiko ausschließen, dass die Mittel miteinander reagieren. In einem solchen Fall können sich die Wirkstoffe gegenseitig verstärken, abschwächen oder sogar aufheben. Die Gefahr besteht nicht nur, wenn die Mittel gleichzeitig eingenommen werden, sondern auch, wenn sie noch nicht vollständig abgebaut sind. Daher sollten Männer nicht nur die Medikamente angeben, die sie regelmäßig einnehmen, sondern auch solche, die hin und wieder zur Anwendung kommen. Zu den Medikamenten, bei denen Wechselwirkungen zu erwarten sind, gehören vor allem solche, die zur Behandlung von HIV-Infektionen zum Einsatz kommen. Auch Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen dürfen nicht mit Levitra kombiniert werden. Patienten, die mit dem Antibiotikum Erythromycin behandelt werden, sollten in dieser Zeit Levitra nicht einnehmen, da sich bei gleichzeitiger Einnahme die Nebenwirkungen des Potenzmittels erheblich verstärken können. Männer, die Mittel gegen Bluthochdruck einnehmen, sollten ebenfalls auf Levitra verzichten. Ggf. kann in Absprache mit dem Arzt ein anderes Mittel zur Behandlung des Blutdrucks genommen werden. Es ist aber auch möglich, dass Bluthochdruckpatienten ihr Herzmittel bei gleichzeitiger Einnahme nach ärztlicher Prüfung reduzieren müssen, da Levitra durch seine gefäßerweiternde Wirkung den Blutdruck senkt. Vorsicht geboten ist außerdem bei einigen Herzmedikamenten und Arzneimitteln gegen die Prostatavergrößerung. Männer, die zu sogenannten Partydrogen greifen, die auch als „Poppers“ bekannt sind, sollten wissen, dass die Wirkstoffe die Reaktion auf Levitra verstärken können, was gefährliche Nebenwirkung zur Folge haben kann.

Gegenanzeigen bei der Einnahme von Levitra

Von Gegenanzeigen ist die Rede, wenn Patienten von der Einnahme von Levitra ausgenommen sind, bzw. sie nur nach gründlicher Prüfung durch den Arzt einnehmen dürfen. Das ist z.B. der Fall wenn aufgrund einer Erkrankung grundsätzlich von sexuellen Aktivitäten abgeraten werden muss. In diesem Fall rät der Arzt aber für gewöhnlich, jede körperliche Anstrengung zu meiden. Zu den Kontraindikationen gehören auch Männer mit schweren Erkrankungen an Herz oder Leber, wie auch Männer, die an bestimmten erblichen Augenerkrankungen leiden. Bei starkem Schwindel, Muskelschmerzen oder bei bestehenden Blutbildungsstörungen sollte ebenfalls auf Levitra verzichtet werden.