Erektionsstörungen (auch: Impotenz, erektile Dysfunktion oder Potenzprobleme)

Worum handelt es sich bei Impotenz?

Im medizinischen Sprachgebrauch wird die Impotenz als Erektile Dysfunktion bezeichnet. Dabei versteift der Penis gar nicht mehr oder erschlafft nach kurzer Zeit. Ein erfülltes Liebesleben ist nahezu unmöglich, obwohl die Betroffenen ihre sexuelle Lust in unveränderter Stärke wahrnehmen.

Mit zunehmendem Lebensalter sind Männer oft von Potenzproblemen betroffen, die eine große Herausforderung oder gar Belastung für beide Partner darstellen können. Die Zahl derer, die unter Impotenz leiden, lässt sich nicht genau beziffern. Ärzte gehen jedoch von 5 Prozent aller Männer in Deutschland aus.

Welche Symptome können auftreten?

Zur Impotenz gehört die Erektionsstörung. In diesem Fall ist es den Männern nicht möglich, den Samenerguss zu kontrollieren. Sie nehmen ihn vorzeitig, verzögert oder gar nicht wahr. Eine weitere Form der Impotenz ist die Zeugungsunfähigkeit, bei der die Betroffenen zwar einen normalen Geschlechtsakt und Samenerguss erleben, das Ejakulat jedoch keine intakten Spermien aufweist, um ein Kind zeugen zu können.

Die Impotenz kann von gelegentlichen Problemen bis zum Totalverlust der Erektion reichen. Sollte die Erektion um zwei Drittel ihrer bisherigen Stärke vermindert sein und die Veränderung länger als 6 Monate andauern, dann handelt es sich medizinisch um eine Erektile Dysfunktion.

Welche Ursachen können die Impotenz auslösen?

Erektionen entstehen im feinen Zusammenspiel von Muskeln, Hormonen, Blutgefäßen und Nervensystem. Ist nur eine Komponente davon beeinträchtigt, liegt eine körperliche Ursache der Impotenz vor. In einigen Fällen können seelische Gründe mit physischen Erkrankungen einhergehen oder körperliche Veränderungen eine seelische Belastung auslösen. Mehr als die Hälfte aller über fünfzigjährigen Männer sehen ihre Impotenz durch körperliche Faktoren verursacht.

Die häufigste körperliche Ursache der Impotenz liegt in einer Gefäßverkalkung, der sogenannten Arteriosklerose. Weitere Gründe einer Erektilen Dysfunktion sind ein zu hoher Blutdruck oder Cholesterinspiegel, sowie koronare Herzerkrankungen. Rauchen bedingt arterielle Verschlusskrankheiten. Übergewicht hat ebenfalls Auswirkungen auf die Erektion.

Bei einer Arteriosklerose fließt nur unzureichend Blut in den Penis und die Schwellkörper. Ein anderer Grund besteht darin, dass das Blut den Penis zu schnell verlässt, so dass die vorhandene Menge in den Schwellkörpern zu gering ist, um eine zufriedenstellende Erektion für den Geschlechtsverkehr auszulösen.

Die männliche Erektionsfähigkeit ist oft bei Diabetes geschwächt. Ein Grund dafür ist die Ablagerung von Zucker an den Gefäßwänden, so dass die Blutzufuhr zum Penis eingeschränkt ist. Liegen hormonelle Störungen einer Impotenz zugrunde, wirkt sich die verminderte Bildung und Freisetzung von Testosteron ungünstig auf die Erektion aus.

Neurologische Erkrankungen verhindern, dass bestimmte Signale des Gehirns den Penis erreichen. Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson, Tumore und Schlaganfall unterbrechen den Nervenimpuls, so dass eine Erektion nicht stattfinden kann. Ein weiterer Störfaktor ist die Verletzung des Rückenmarks durch Bandscheibenvorfall oder Querschnitt.

Vor allem jüngere Männer können von einer psychisch bedingten Erektilen Dysfunktion betroffen sein. Dazu gehören Ängste, Depressionen, Leistungsdruck, Stress, Hemmungen, Konflikte mit der eigenen Persönlichkeit oder in der Partnerschaft, sowie ein fehlendes Selbstbewusstsein.

Eingenommene Medikamente zur Blutdrucksenkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind oft für Potenzprobleme verantwortlich. Chronischer Missbrauch von Alkohol greift die Nervenenden, das Gehirn und Rückenmark an, so dass die Weitergabe von Impulsen des Nervensystems an den Penis ausbleibt.

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?

Je früher Erektile Dysfunktionen erkannt werden, um so schneller erfolgt die Therapie. Impotenz ist oft ein wichtiges Warnsignal für andere Erkrankungen. Eine Aussage darüber ist jedoch nur durch eine fundierte, fachärztliche Untersuchung möglich. Zwar gibt es vielfältige Behandlungsangebote der Impotenz, doch die eigentliche Ursache der Störung kann in den meisten Fällen nicht behandelt werden.

Die Anamnese des Urologen beginnt mit persönlichen und intimen Fragen zum Sexualverhalten. Zur körperlichen Untersuchung gehören das Abtasten von Prostata, Penis und Hoden. Anschließend werden Puls und Blutdruck gemessen, Blut und Urin untersucht. Unter Umständen schließen sich Ultraschall, neurologische Untersuchungen oder die nächtliche Messung der Erektionsfähigkeit an.

Betroffene mit Impotenz können begleitend zu den nachfolgenden Möglichkeiten einer Behandlung ihre Lebensgewohnheiten anpassen. Dazu gehört, das Körpergewicht zu reduzieren oder das Rauchen aufzugeben, sich ausreichend zu bewegen oder sportlich tätig zu sein, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und den Konsum von Alkohol einzuschränken.

Zur medikamentösen Behandlung dienen sogenannte PDE-5-Hemmer zu denen auch das Medikament Levitra zählt. Das Präparat Prostaglandin-E1 kann direkt in die Schwellkörper oder die Harnröhre verabreicht werden. Darüber hinaus gibt es eine Vakuumpumpe oder Penisprothese. Operative Eingriffe sind mit Risiken verbunden und verlaufen nicht immer erfolgreich. Abstand zu halten ist von angebotenen rezeptfreien Potenzmitteln aus dem Internet oder Sex-Shop.

Da die einzige wirklich verlässliche und nachweislich erfolgreiche Behandlung mit Medikamenten erzielt werden kann, wird die Verschreibung eines PDE-5-Hemmers in nahezu allen Fällen vom Arzt bevorzugt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sicher Levitra online kaufen können. Die Online Behandlung ist eine diskrete Lösung für Patienten, welche den oftmals als sehr unangenehm empfundenden Gang zum Arzt vermeiden möchten.